Prämie der LadiesWeek Wertung

Einige Ladies der IstriaBike Ladies Week sind gemeinsam am Attersee gestartet. Andrea hat eine interne Siegerehrung vorgenommen und Siegesprämien für den schnellsten Schwimm-, Rad- und Laufsplit sowie die Overall Wertung verteilt. Seht mal, was es zu gewinnen gab! Sehr schön gemacht!!! Danke Andrea!

Siegprämien der IstriaBike Ladies Week Wertung beim TriStar Attersee-Salzkammergut

Siegprämien der IstriaBike Ladies Week Wertung beim TriStar Attersee-Salzkammergut

TriStar Attersee-Salzkammergut am 3. Juni 2012

Dieses Rennen wird leider nicht in die glorreichen Analen meiner Sportgeschichte eingehen. Was die Platzierung anbelangt kann ich nur sagen: Klagen auf höchstem Niveau. 7. Platz gesamt – 4. Platz FPRO. DAS IST GUT! Hallo? Aber klar, es wäre mehr drin gewesen, deshalb kann man als Sportler nicht zufrieden sein.

TriStar Attersee-Salzkammergut 2012

TriStar Attersee-Salzkammergut 2012

Mein Material war Top. Das neue Rad, die Scheibe, der neue Neoprenanzug. Alles vom Feinsten. Leider war das Material am Sonntag besser als meine Beine (und Arme). Ich war vom Training und einer arbeitsreichen Woche nicht richtig ausgeruht. Bei km 90 der Radstrecke ist mir die Kraft ausgegangen um das hohe Tempo halten zu können. Das liegt mitunter auch daran, dass die richtig langen und harten Einheiten jetzt erst kommen. Bis Roth rührt sich da noch einiges – versprochen! 🙂

Beim Schwimmen fehlt mir die Schnelligkeit, das letzte Quäntchen Wassergefühl und die Tempohärte. Ich laboriere seit Ende Januar mit einer entzündeten Sehne in der Schulter herum. Mal ist sie besser, mal schlechter. Mal konnte ich normal Schwimmen trainieren, dann musste ich wieder für mehrere Tage aussetzen.  Seit Istrien bin ich keinen einzigen Meter Delphin oder Paddles geschwommen. Ich habe schon zwei Spritzen bekommen und bin bei Brigitte Schmailzl in besten physiotherapeutischen Goldhänden. Seit der letzten Behandlung und dem umfangreichen Kinesiotaping bin ich nun schmerzfrei. Ich gehe also mal davon aus, dass es momentan gut ist und werde die nächsten Wochen ordentlich Tempo bolzen. Mal sehen, ob sie dann wieder weh tut – aber das muss ich jetzt riskieren.

Mit dem Laufsplit kann ich nicht zufrieden sein. Da war ich einfach k.o. Es hat sich zügiger angefühlt, aber ne 46 auf 10km mit zwei Steigungen ist jetzt nicht wirklich flott. Ok, das kann ich schneller, also abhaken, vergessen.

Der Wettkampf ist wunderschön. Die Radstrecke ist ein Traum. Ich bin so begeistert, dass man in Österreich einfach mal die Bundesstraße um einen See herum teilweise sperrt. In Bayern ja mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit. Schön, dass es so was noch gibt! Dafür stehe ich gerne um 4:45 auf!

Allen IstriaBikern sei gesagt: Barbara hätte mich am Sonntag geschlagen. Sie war definitiv besser drauf – vor allem beim Schwimmen. Sau stark! Aber sie hat eine nur bedingt gerechtfertigte Zeitstrafe wegen Windschattenfahren bekommen. Ich denke, die hätte alle ProDamen an dem Tag treffen können. Verdient hätten sie aber definitiv Andere!

Wir hatten leider keine Chance auf ein faires Rennen. Viel zu viele riesengroße Gruppen in genau unserer Leistungsklasse. Wenn man nicht aktiv bremst oder wirklich bedeutend Zeit liegen lässt, bis eine große Gruppe so weit enteilt ist, dass man auch in den Ortschaften und an Wellen nicht automatisch wieder drauf fährt, hat man bei diesen Gruppengößen keine Chance.  Und wenn dann noch im vorderen Drittel der Gruppe eine Konkurrentin (nicht Pro) dreist mitrollt, fällt es brutal schwer, die Beine hoch zu nehmen und abzuwarten. Zumal man um eine Gesamtplatzierung kämpft. Vor allem, wenn man schon zwei Gruppen passieren hat lassen und einen Zeitverlust durch das faire Fahren in Kauf genommen hat.

Es war absolut spaßfrei! Und vermeidbar. Ich gebe zu, oder habe es nun selbst erlebt, wenn eine Gruppe erst mal so groß ist, hat man kaum eine Chance nicht mitzufahren. Durch die unterschiedlichen Fahrweisen, in den Kurven, an den Wellen, durch Ortschaften, durch Verpflegung usw. ist man immer wieder dran. Außer es herrscht Windkante oder es geht lange gerade aus. Aber ich bin und bleibe fest davon überzeugt: So weit muss es gar nicht erst kommen. Wenn Athleten, die überholt werden, nicht versuchen würden sich rein zu hängen, sondern einfach ihr Rennen weiterfahren würden. Oder, wenn an den Wellen nicht mit aller Gewalt versucht würde, den Ziehharmonikaeffekt durch hartes wieder an die Gruppe fahren zu minimieren. Oder, wenn nicht jede sich ergebende Lücke, weil man versucht die vorgegebenen 10m Abstand einzuhalten, unmittelbar durch den hinter einem Fahrenden aufgefüllt würde…. Wenn also kurz gesagt, die Chancen auf ein faires Rennen genutzt würden, anstatt die Chancen zu ergreifen um sich einen Vorteil zu verschaffen, würde es nicht zu so großen Gruppen kommen.

Und Freunde der Nacht, gebt nicht dem Veranstalter oder der Streckenführung die Schuld daran! Schuld ist jeder einzelne Athlet selber. Wir müssen uns an die Regeln halten. Wir müssen aktiv versuchen, NICHT zu draften. Nicht der Veranstalter muss für hügelige und kurvige Strecken sorgen oder doppelt so viele Wettkampfrichter einsetzen. Wir müssten auch ein faires Rennen haben können, wenn kein einziger Wettkampfrichter vor Ort wäre! Denkt mal drüber nach…

So bleibt mir ein wunderschöner Wettkampf leider mit einem sehr faden Beigeschmack in Erinnerung und die Freude am Triathlon hat einen Knacks bekommen. Schade drum!

Ende des Winterschlafes

Frühlingsbeginn. Die Schneeglöckchen und Krokusse sprießen, die Vögel zwitschern und ich erwache aus dem Triathlon Winterschlaf. Außer dem normalen Training ist im Winter wenig Spektakuläres passiert. Ich habe viel gearbeitet – viele Langlaufkurse gehalten, viele Schwimmstunden gegeben. Von 19.02. – 03.03. war ich als Guide für Pro.TrainingTours auf Fuerteventura. Seit heute bin ich bis 21.04. in Istrien, als Guide für IstriaBike.

Mit dem Frühlingsbeginn überschlagen sich aber nun die Ereignisse bei mir. Man merkt, der Saisonbeginn rückt unaufhaltsam näher!

Zunächst kann ich vermelden, dass ich einen neuen Neopren Sponsor gewinnen konnte. Ich werde dieses Jahr den Red von Tri11 schwimmen. Vielen Dank an Tri11! Beim Probeschwimmen auf Fuerte war ich sofort begeistert von dem Anzug. Man spürt gar nicht mehr, dass man einen Neo trägt. Es ist unglaublich, welche Bewegungsfreiheit man in diesem Anzug hat. Einer neuen Schwimmbestzeit steht nichts mehr im Wege!

Seit gestern darf ich auch Hirschkuss zu meinen Unterstützern zählen. Die Tölzer Likörhersteller unterstützen mich nicht nur finanziell 🙂 Wer mich kennt weiß, dass ich mit Alkohol besser kann also ohne ;-)) Und seit der Biathlon WM wissen wir doch alle, dass ein Likörchen am Vorabend nur Gutes verheißt!

Des weiteren habe ich in den letzten beiden Wochen meine Saisonplanung aktualisiert. Leider ist dies aufgrund der vielen Arbeit im Winter und einem zweiwöchigem Trainings-Totalausfall aufgrund einer richtig fiesen Erkältung nötig geworden, um für Roth top fit zu sein. So starte ich jetzt schweren Herzens nicht beim Tölzer Triathlon und auch nicht bei der Challenge Kraichgau. Das ist beides sehr schade!

Ich habe aber super Ersatz gefunden! Am 03.06. stehe ich nun beim TriStar Salzkammergut am Start. Das ist nicht weit weg von mir und das Salzkammergut ist wunderschön! Ich feue mich sehr auf den Wettkampf.

Auch meine zweite Saisonhälfte steht fest. Am 26.08. starte ich beim wiederaufgelegten Trans-Vorarlberg-Triathlon. Geschwommen werden 1,2 km im Bodensee, direkt neben der Seebühne in Bregenz. Von hier aus geht es 120 km über den Hochtann Bergpass bis an den Arlberg, wo die abschließenden 12 Laufkilometer zu bewältigen sind. Genau mein Wettkampf – super!

Den Saisonabschluss werde ich auf Mallorca bestreiten. Beim ICAN in Paguera. Ich wollte schon soo lange mal wieder nach Malle und das mit einem Wettkampf und einem Urlaub zu verbinden ist top! Triathlon ist toll :-))

Vielen Dank allen Veranstaltern – ich bin bei allen Wettkämpfen eingeladen! Ich freue mich sehr darauf, bei euch am Start sein zu dürfen!

Der TriStar Worms ist rum und ich hab leider keinen allzu guten Tag erwischt

Heute ist ein siebter Platz rausgesprungen. Das Schwimmen war noch super! Ich bin als Vierte aus dem Wasser und zusammen mit einem anderen Mädel als Erste aufs Rad. Leider hatte ich absolut keine guten Beine. Nix hat zusammen gepasst. Es lief einfach nicht und ich weiß noch nicht genau warum. Ich wurde nur überholt, was mir beim Schwimmen und Laufen ja weniger ausmacht, aber beim Radfahren schon 🙂 Also hab ich einfach mal versucht mitzufahren und dabei sicherlich etwas überzockt. Aber man muss halt auch mal was riskieren. Die zweite Radhälfte war dann meine und ich bin geradelt wie ich sonst immer radl. Und schon hat mich kaum mehr jemand überholt und die Mädels konnte ich auch noch abhängen. Ich war also wieder voll in der Spur und zuversichtlich das Tempo heimzubringen. Aber schon beim ersten Laufkilometer auf der Brücke hatte ich Seitenstechen und Krampfneigung in der vorderen Oberschenkelmuskulatur. Dort hatte ich noch nie Krämpfe. Leider wurde das nicht mehr viel besser. Als ich auf dem letzten Kilometer auf den Festplatz gelaufen bin und über den Schotter laufen musste war es beinahe so schlimm, dass ich stehen bleiben musste. Aber ich kann ja nicht bei einem 10km Lauf stehen bleiben. Also hab ich mich durchgekämpft. Im Ziel hab ich mich wie nach einem Ironman gefühlt. Unglaublich. Krämpfe, Schwindel, volles Programm. Nach 111km. Na, egal. War halt nix. Ich werde mal analysieren wo es herkam. Vielleicht komm ich im Laufe der Zeit drauf. Vielleicht auch einfach nur die Tagesform. Immer kann es halt nicht klappen. Hauptsache am 10. Juli klappt es dann und schon dieses Wochenende hab ich ja in Kraichgau wieder eine Chance…

Grüße aus Worms!

Morgen ist es soweit: TriStar Worms. Ein Kilometer schiwmmen, 100 Kilometer radfahren und zehn Kilometer laufen. Ich bin seit Donnerstag hier. Habe mir die Strecken angeschaut, habe mir Worms angeschaut und nun kann es losgehen. Ich bin nicht so fit wie vor München, da war ich einfach extrem zuversichtlich weil ich mich richtig gut gefühlt habe. Nun zickt das ISG ein ganz klein wenig (aber noch nicht schlimm – ich spüre es halt), die Wade zickt dafür ein wenig mehr (aber ich bin sicher, dass ich das im Wettkampf gar nicht spüre). Das Übliche halt. Ich fühle mich also ganz normal 😉 Schade, denn so eine Zuversicht wie vor München war schon toll! Das habe ich wirklich genossen. Und ich war sooo aufgeregt – genial! So muss Triathlon sein. Dennoch ist alles ok. Obwohl sich alle meine letzten Einheiten komisch angefühlt haben, sagten die objektiven Zahlen doch nur Positives aus. Ich bin gut und schnell geradelt, geschwommen und gelaufen. Von dem her wird es kein allzu schlechtes Rennen werden ;-))