Quadrathlon Steinberger See

Tölzer Power: Hirschkuss und Gasthaus on Tour!

Tölzer Power: Hirschkuss und Gasthaus on Tour!

Vergangenes Wochenende stand meine Prämiere als Quadrathletin auf dem Wettkampfkalender. Schwimmen + Radfahren + Kajak + Laufen. Da ich vom Kajaksport komme (Sechste Gesamtdeutsche Meisterin im Kajak Einer über die Langstrecke, 1991) habe ich schon lange von einem Quadrathlon geträumt. Bisher stand die punktgenaue Vorbereitung auf die Langdistanz dem immer im Weg. Aber dieses Jahr bin ich endlich angetreten.

Mein Boot und ich im Regen.

Mein Boot und ich im Regen.

Ich habe mir ein Boot vom Donau Ruder Club Neuburg gekauft: Den T8. Das ist ein Trainingsboot, das zu meiner aktiven Zeit von den Jungs gefahren wurde. Ich habe mein 22 Jahre altes Paddel ausgepackt, das ich damals bei der Süddeutschen Meisterschaft von meinen Eltern geschenkt bekommen habe, als ich mir zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert habe. Ich habe einen Bootsträger an mein Hochdach montiert und am Freitag ging es los zum Oberpfälzer Seenland Quadrathlon.

Zwei Tage vor dem Start wurde bekannt gegeben, dass aufgrund der Wassertemperaturen kein Schwimmen erlaubt sein würde und der Wettkampf als Duathlon, für uns als Triathlon, ausgetragen werde. Am Wettkampftag kam dann auch noch Wind hinzu, so dass wir nicht über den See paddeln durften, aber zumindest fünf kleine Runden in Ufernähe paddeln durften.

Wir trotzen dem Wind und den Wellen am Steinberger See.

Wir trotzen dem Wind und den Wellen am Steinberger See.

Ich habe mein größtes Ziel erreicht: Nicht aus dem Boot zu fallen! Insgesamt sind drei Männer den Wellen zum Opfer gefallen. Ich nicht! Nach 22 Jahren und fünfmal Paddeln.

Der Lauf im Anschluss war sehr interessant. Ich bin natürlich hart Rad gefahren, in Wind und Regen, und habe mich dann ins Boot gesetzt. Für die Beine von 100 auf 0. 35:57 Minuten später bin ich aus dem Boot raus und wollte wieder schnell Laufen. Das geht so nicht, habe ich festgestellt. Das Laktat vom Radfahren hat sich schön in der Muskulatur festgesetzt und einen vernünftigen Stoffwechsel erst mal verhindert. Aua! Das muss ich noch trainieren.

Ende August habe ich einen weiteren Quadrathlon geplant. Die Weltmeisterschaft in Franken. Da die Teilnehmerzahl sehr überschaubar ist, habe ich ganz gute Chancen.

Nr. 1 beim 25. Tölzer Triathlon!

Mit Startnummer 1 darf ich beim 25. Tölzer Triathlon starten.

Am Steinberger See wurde ich hinter der amtierenden Europameisterin Zweite. Beim Laufen kann ich sie schlagen, beim Radfahren eh, aber im Boot ist sie eindeutig die Schnellere. Noch.

Am Sonntag steht nun der Tölzer Triathlon an. Endlich, nach drei Jahren mal

wieder! Es ist die 25. Ausgabe des Traditionswettkampfes. Ich darf bei der 25. Ausgabe mit Startnummer 1 ins Rennen gehen. Das

macht mich sehr stolz! Vielen Dank für diese Ehre.

Heike

 

 

Am 24.12. war es ca. fünf Grad wärmer als heute!

Am 24.12. war es ca. fünf Grad wärmer als heute!

Wechselzone Kajak zu Lauf

Wechselzone Kajak zu Lauf

2. Platz beim Quadrathlon.

2. Platz beim Quadrathlon.

Ein besonderes Stück in meiner Sammlung!

Ein besonderes Stück in meiner Sammlung!

12.Mai 2013 Stadttriathlon München

Die Triathlonsaison 2013 hat begonnen!

Beim Stadttriathlon München bin ich ’nur‘ Elfte geworden, es war aber niemand älteres vor mir 😉 Ich konnte meine Altersklasse 35-40 gewinnen. Die schnellen Mädels vor mir waren alle jünger. Viel jünger!  Hier der Beweis 😉

Ich bin umzinkelt von schnellen, jungen Mädchen!

Ich bin umzingelt von schnellen, jungen Mädchen!

 

Seit September habe ich nicht mehr so viel und intensiv trainiert wie in den vergangenen Jahren. Ich habe dieses Jahr auch keine Langdistanz geplant. Stattdessen war ich mit Fortbildung und Arbeit beschäftigt.

Da ich aber für insgesamt acht Wochen als Radguide unterwegs war, stimmt meine Radform schon. Die Schwimm- und Laufperformance lässt noch zu wünschen übrig. Bis zu meinem Hauptwettkampf, dem Trans-Vorarlberg-Triathlon, im August ist aber noch genug Zeit.

Und kurz davor stehe ich ja beim Rad am Ring als 24 Stunden Einzelfahrerin am Start. Den Transvorarlberg hole ich  mir dann beim Radfahren 😉

Ich freue  mich auf eine schöne, entspannte und interessante Triathlonsaison 2013!

 

 

Ich freue mich auf das Sambakonzert als Auftakt der Triathlonsaison 2013

Ich freue mich auf das Sambakonzert als Auftakt der Triathlonsaison 2013

Gleich geht's los, noch schnell die letzte Henkersmahlzeit: Ein PowerGel und PowerBar Hydro Fluid!

Gleich geht’s los, noch schnell die letzte Henkersmahlzeit: Ein PowerGel und PowerBar Hydro Fluid!

Stadttriathlon München – 29.04.2012

2. Platz in 0:57:16. 12 Sekunden langsamer als letztes Jahr. Das ist, weil ich ein Jahr älter bin ;-))

Platz 1 war am heutigen Tage unerreichbar für mich. Das wusste ich aber im Vorfeld. Ich war mit der Siegerin, Carina Brechters, auf Fuerteventura auf dem Zimmer. Sie war ebenfalls Guide bei Pro.Training Tours. Carina ist Kurzdistanzlerin, startet in der 1. BuLi für Witten und hat den selben Trainer wie ich – keine Chance ;-)) Sprint ist ihr Metier, Langdistanz ist meines. Von dem her geht alles mit rechten Dingen zu, wenn sie mich auf der Sprintdistanz besiegt.

Dafür habe ich ja alle anderen geschlagen – unglaublich! Mit 35 Jahren auf so einer kurzen Distanz. Das freut mich tierisch. Außerdem hab ich zwei wunderbare Komplimente an dem Tag bekommen. Eines, von einer Freundin, mit der ich zweimal zusammen auf Fuerteventura war. Sie meinte, dass wir da vorne ganz schön abgegangen seien. Wir hätten es uns wohl ordentlich gegeben 😉 Man merkt ja gar nicht, wie schnell man selbst unterwegs ist oder besser gesagt, man fühlt sich ja immer zu langsam oder alle anderen sehen besser aus, etc. Ich hab die anderen Mädels laufen sehen und mir gedacht, boah, so gut wenn du am Ende eines Wettkampfes auch noch mal aussehen würdest beim Laufen. Aber dann wurde mir mal wieder bewusst, dass ich ja ähnlich aussehe. Muss wohl, bin ja fast genauso schnell gerannt. Das ist super! *freu*

Und Michael Rauschendorfer von Speedpic.de hat mir gesagt, dass man von mir immer so gute Fotos machen kann, weil ich so sauber fahre ;-))) Klar – mich hat er immer allein vor der Linse. Im Windschatten gibt es keine guten Radfotos *hahaha* Darüber hab ich ja noch nie nachgedacht. Das finde ich toll ;-)))

Es war ein super Tag, ein toller Saisonauftakt, ein wunderbarer Wettkampf. Die Stimmung im Olybad – super! Die Sambagruppe auf dem Sprungturm, die Zuschauer, die Beifall klatschen, die vielen Anfänger und Hobbysportler. Apropro Hobbysportler! Ich habe doch tatsächlich einen auf einem Leihrad der Deutschen Bahn überholt!!! Geil! Das hab ich ihm auch zugerufen – geiles Rad! Respekt! Und geniale Idee!

Vielen Dank allen Organisatoren, Helfern und Mitstartern – ein toller Tag!

Stadttriathlon München

Ich habs gepackt! Erster Platz! Yes! In 57:04 Minuten mit knapp eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz. Wahnsinn 🙂

Ich hab vom ersten Moment an Vollgas gegeben. Es war ein Jagdstart mit 12 Sekunden Abstand pro Teilnehmerin. Also hatte ich nie einen Schimmer, wo ich liege. Es waren sehr viele jüngere Ligastarterinnen da. Ich hatte also berechtigte Zweifel, ob ich denen auf so einer kurzen Strecke die Stirn bieten kann. Aber siehe da, es hat geklappt. Sehr gut sogar. Toll! 🙂

Beim Radfahren hatte ich einen unglaublichen Druck. Die ganze Woche über schon. Die letzten Ausfahrten waren einfach nur zügig – für meine Verhältnisse. Die vier Wochen Istrien sind jetzt gerade adaptiert und es geht ab wie sau! Ich kann’s nicht anders sagen. Ich bin total happy! Beim Laufen hab ich auch so viel Gas gegeben, wie es mir möglich war. Die Endzeit ist heute wirklich Bestzeit. Es wär’ nix mehr gegangen!

Und dann kam ja das Beste überhaupt. Ich hab ohne große Ansprüche mitgemacht, weil wir unsere Vereinsmeisterschaft ausgetragen haben. Ich wollte schnell sein und möglichst weit vorne ankommen. Dann sagt mir ein Bekannter kurz vor der Siegerehrung, dass es für die Sieger 400,- Euro Preisgeld gibt!!! Von dem Moment an konnte ich es kaum mehr erwarten, bis endlich die Ergebnislisten hingen. Und ich quittierte den ersten Platz mit einem Jubelschrei. 400,- Euro! VIELEN DANK! Und so unverhofft 😉 Typisch ich. Das hab ich gar nicht gelesen. Ich hab mir nur den Zeitplan ausgedruckt und war bei der Wettkampfbesprechung. Hey, hey, hey! Wenn ich es gewusst hätte, wäre ich auch nicht schneller gelaufen, nur verkrampfter und damit wahrscheinlich sogar langsamer. Aber so passt es ja! Da freu ich mich richtig. Hab gleich mal einen Teil bei einem namhaften Fast Food Restaurant reinvestiert! Damit ich nicht vom Fleisch falle 🙂 Haha! Also, ein absolut gelungener Tag! Absolut!

Ich werde heute mit einem Grinsen einschlafen und hoffentlich morgen damit aufwachen! Gute Nacht!

P.S. Und jetzt ab ins Bett, damit der Trainer nicht über die ungenügende Regeneration schimpfen kann 😉