Aber wisst ihr was eine Schmach ist? Die Runde durch die Rother Innenstadt, wenns grad eh nicht gut läuft.
Da war die Hölle los! Ein absolut genialer Hotspot. Wenn die Endorophie stimmen, gibt dir das den absoluten Kick – aber wenn nicht. Hm.
Und die nette Sprecherin von Bayern 3 hat mich auch noch nett angekündigt. Da kommt Heike Priess. Sie wurde letztes Jahr Sechste…. Grummel. Hab ich gleich mal meine Cappy etwas weiter ins Gesicht gezogen 😉
Und im MP3 Player lief just in dem Moment – na was? U2 – Stuck in a Moment, but you can’t get out of it… TOLL! :-)))

Einbruch beim Challenge Roth

DNF IS NO OPTION!
Vom fast schon extremen Wind, der in Runde zwei um 180° drehte, dürfen andere erzählen.
Ich hatte Magenprobleme schon früh auf dem Rad. Krampfneigung im Oberschenkel in Greding in Runde zwei. Versucht, so viel zu essen wie irgendwie rein ging – ohne wieder raus zu kommen. Natürlich nicht genug fur ’ne gesamte Langdistanz :-/
Ab dem Solarer Berg endlich Cola! Nach Wechsel Cola, Cola und Cola. Dazu Tuc und Essiggurken 😉 Ich habe gestern zum ersten Mal das gesamte Essensangebot an den Verpflegungsstellen genutzt, Suppe, Gurken, Obst, Tuc…
Irgendwann, nach viel Cola, wurde es langsam wieder besser bis zu richtig gut. Hab dann alles riskiert, geniale 15km gelaufen, und viel später sehr dafür gebüßt.
Totaler Einbruch, Krämpfe, bei km 35. Bin dann sehr viele Kilometer gegangen. DNF is no option!
Endlich, km 37 – 38. Da wurde mir klar, 4×8=32min. Au weia :-)) 3×8 ist immer noch 24min. Boah ich sage euch, das zieht sich!! 🙂
Endzeit 10:36.
Jetzt mal wieder sehr tot. Ich habe zwar noch nicht vergessen wie es sich anfühlt, aber ich bin verwöhnt von den letzten Malen!
Und es zeigt sich mal wieder, die Ernährung während des Wettkampfes ist der Schlüssel zu allem! Sogar zum Gangbild 😉 und zu den Schmerzen am Tag danach!

Letzte Vorbelastung mit nem 30,5er Schnitt :-)

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Letzte Vorbelastung mit nem 30,5er Schnitt in die Landschaft gezimmert :o)))) Ja ge bitte, wie geil ist das denn? Chaka! Ich sag nur: Airstreeem 50/85 Laufradsatz. Vorne 10, hinten 11 Bar 😉 (kleiner Insiderjoke) Let’s race!!

YEEESSS! Nach einem Spaghetti Bio-Bolognese Exzess gestern Abend bin ich heute MEINE Schwimm-Schlüsseleinheit 38×100 fast so schnell geschwommen wie letztes Jahr! Das bisschen Ziehen in der Schulter brav ignoriert 😉 Das gibt Aufwind! Na schaun ma mal nächsten Sonntag :-))))

GESCHAFFT!!!

6. Platz Damen overall

2. Platz overall Deutsche Challenge Meisterschaft

Schwimmen 58.00 *mist* ;-))

T1 1:51

Rad 5:06:03

T2 1:25

Lauf 3:32:43

Total 9:40:01 *mist* ;-))

 

Was ein Tag! Was eine Zeit! Was eine Platzierung! Ich bin total happy. Das hätte ich nie und nimmer gedacht nach den vergangenen Tagen. Echt nicht, aber heute haben nicht meine Muskeln, sondern mein Kopf gewonnen. Die gute alte Heike. Ich wachse über mich hinaus und hol mehr aus mir heraus, als aktuell drin ist. Ich bin halt eine Wettkampfsau 🙂 Heute wieder bewiesen. In den Beinen hatte ich die 9:40 heute nicht! Aber nachdem das Schwimmen endlich mit neuer Bestzeit ablief und endlich mal die im Training erbrachten Leistungen widerspiegelt und das Radfahren verhältnismäßig locker von statten ging und ich als siebte vom Rad stieg, war klar, dass ich voll auf Angriff laufe. Ich wurde dann recht bald von der Estin Alma Sarapuu überholt. Ich habe aber auch Dagmar Matthes passiert, die leider Magenprobleme hatte. Ich bekam ständig die aktuellen Abstände von meinem Betreuer Markus Steinhüser genannt. Das hat geholfen! Dankeschön!!!! *drück* Ich hatte einen super schönen und kraftvollen Schritt und alles lief rund. Ich hab so viel wie möglich gegessen und getrunken. Einfach rein mit. Denn ohne wird’s auch nichts mit der Zeit. Und ich bin davon ausgegangen, dass die hinter mir aufholen, denn einige davon hatten eine bessere Marathonzeit stehen als ich bisher. Aber dem war nicht so. Am ersten Wendepunkt in Schwanstetten hab ich realisiert, dass der Abstand doch noch recht groß ist und das hat mich gepusht. Zurück Richtung Lände kam ich dann Schritt um Schritt der Estin wieder näher und an der Lände, bei km 21 hab ich sie überholt und von hinten kam zu diesem Zeitpunkt auch niemand. Der Traum von einem sechsten Platz kam langsam auf. Ich musste aber unbedingt das Tempo durchlaufen und es fing bereits an schwer zu werden. Das Stück am Kanal entlang bis nach Eckersmühlen musste ich ganz alleine laufen. Weit und breit war kein Mann, mit dem ich als Schrittmacher ein Stück hätte laufen können. Stattdessen hab ich noch einige überholt. Hm. Es war also nur ich und meine Uhr, die mir das Tempo verraten hat. Oh je, das war schwer. An der Brücke lies ich mir noch mal die aktuellen Abstände sagen und nach hinten war tatsächlich noch keine größere Gefahr. Unglaublich! Aber die Estin war dicht hinter mir. Das hat mich dann komplett gepusht. Die Wettkampfsau… Ich bin gerannt wie blöd. Das Tempo ist zwar auf 5:05 oder so pro Kilometer gefallen, mehr ging beim besten Willen nicht mehr, aber ich war insgesamt nur knapp eine Minute hinter meinem 5er Schnitt Zeitplan. Zurück am Kanal hab ich dann endlich einen Schrittmacher gefunden, zu dem ich im Waldstück aufgelaufen bin. Ich hab ihm gesagt, dass er einen super Schritt hat und den jetzt unbedingt halten müsse, weil er mir dann meinen sechsten Platz rettet und er hat es getan! Er hat mich mitgezogen und sogar angefeuert, nein angeschrien damit ich dran bleibe. Auch der Markus hat kräftig Druck gemacht. Genial! Nummer 260, Manuel, VIELEN DANK!!!! :-)))) Ich konnte bis nach Roth rein dranbleiben. Kurz war ich mal weg, hab mich aber noch mal hingekämpft. Eigentlich war das schon Endspurttempo. Ich hab zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt, dass ich das noch bis in Ziel halten kann. Aber mein Kopf halt… Unglaublich…. Bergab und bergan in Roth musste ich dann reißen lassen. Da konnte selbst mein Kopf nicht mehr helfen. Ich hab einfach Krämpfe in den Oberschenkeln bekommen und musste kurz langsamer tun, um überhaupt weiterlaufen zu können. Nach Roth rein hatte ich einfach nur noch Schmerzen, aber ich durfte ja nicht noch langsamer werden! Und da hatte ich zum ersten mal Tränen in den Augen, weil ich realisierte, dass das mit dem sechsten Platz klappt! Auf dem Marktplatz wurde ich dann noch mal frenetisch angefeuert und hatte wieder Tränen in den Augen. Ich habe mir fünf Kilometer lang ausgemalt, nein, vor Augen gehabt wie ich als sechste Dame in diese Ziel einlaufe. Ich sah mich schon, wie ich hineingehe und die Arme hochreiße. Das hat mich angetrieben… Tunnelblick, Kopfkino. Und dann laufe ich endlich in dieses Stadion ein. Hinter mir keine Frau. Ich blicke nach rechts, sehe die Uhr: 9:39:40 und fange zu sprinten an. Warum überhaupt? Ich hab keine Ahnung! Alles, was ich mir ausgemalt habe weg!!! Weg.. Nur diese Uhr. Unter 9:40 bleiben… So ein Schmarrn 😉 Ich laufe um die Kurve und merke dass es eng wird und werde noch schneller. Ich glaube, das war auch einen neue 100m Bestzeit ;-). Also, ich hab die 9:39:59 noch aufblitzen sehen! Und er Markus hat ein Bild, da sind es genau 9:40:00 und ich bin schon durch! Aber die Zeitmessung hat ne Sekunde mehr draus gemacht. Spricht, die Uhr wurde halt einen Tick später angeschalten. MIST! Da versaue ich mir den kompletten Zieleinlauf und schaffe es dann doch nicht. Mist! Wie blöd kann man nur sein… Wegen zwei Sekunden. Aber hey, 9:39! Klar! Der Versuch war es wert… Mist. 58:00 geschwommen. 9:40:01 und meine uralt 10km Bestzeit ist auch ne 40:06. Oh man. *grins* Ja, komisch. Im Ziel war ich gar nicht sooo emotional mitgenommen wie 2005 und 2008 auf Lanza. Ich bin zwar zutiefst zufrieden, ja zufrieden und habe seitdem ein Dauergrinsen auf! Aber keine Tränen mehr, nix. Einfach nur bodenlose Zufriedenheit. ENDLICH HAB ICH ES GESCHAFFT. Ich wusste, dass ich das drauf habe. Das Ergebnis auf Lanza 2010 hat ja auch schon darauf hingedeutet. Alle Trainingsergebnisse haben darauf hingedeutet. Aber das es jetzt endlich mal klappt. Schwarz auf weiß: 9:40. Unter 10. Weit unter 10. Endlich! JAAAAA! Juchuuu! Geschafft! Und dann noch ein sechster Platz. In Roth. Beim Challenge. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach meinem achten Platz 2005 noch einmal auf diesem Podium stehen darf! GENIAL! 1100 Euro Preisgeld! JAAA. Alles richtig gemacht. Pro Lizenz. Super! Ich freue mich sehr auf die Siegerehrung morgen! Sehr, sehr sehr. Noch einmal da oben stehen zu dürfen. Yes!

Und jetzt gehe ich ins Bett. Es ist 1:50 Uhr 🙂 JAAAAA!!!!!! Juchuuu! :-)))

The time has come

Nun ist es soweit! Oh je! Die letzten Tage gingen wie im Fluge vorbei. Ich war irgendwie immer abgelenkt und nun wünschte ich mir, dass ich mal mehr Zeit für mich gehabt hätte. Auf Deutsch, so lange nix zu tun, bis mir langweilig ist. War aber nie so. Naja, auch gut 🙂 Und jetzt ist es tatsächlich schon Samstag Abend! In GENAU 12 Stunden starte ich…. :-)))

Ich hab mich ganz gut erholt. Muskulär auf jeden Fall. Mal sehen, ob alles aufgeht morgen. Ich mach einfach mal ganz routiniert (so routiniert wie es bei DEM Event des Jahres halt möglich ist…) los. Schwimmen, Radln, Laufen und dann sehen was geht. Das Rennen beginnt für mich bei km 20 auf der Laufstrecke. Vorher ist alles nur Geplänkel. Das weiß ich… Ich denke mal, dass mir am Anfang etwas der Pepp fehlen wird, weil ich einfach jetzt zu wenig gemacht habe. Aber der Tag ist lang und das wird sich geben. Und dann mal sehen, wie lange es hält. Ob sich mein Immunsystem doch gut genug regeneriert hat. Vor zwei Wochen war ich mir sicher, auf den perfekten Tag zuzusteuern. Alles hat darauf hingedeutet. Das wird nun nicht passieren, danach fühle ich mich nicht. Dafür waren die letzten zwei Wochen einfach zu suboptimal. Das Gefühl vor einem perfekten Tag hatte ich zwei mal und das fühlt sich anders an. Aber ein fast perfekter Tag verspricht immer noch eine ganz gute Zeit 🙂 Also mal sehen was geht. Einfach mal losmachen…. Ich freu mich drauf! Ich freue mich auf den Schwimmstart und dann ganz arg auf den Solarer Berg. Und ich freue mich drauf, mal wieder mit MP3 Player zu laufen. Ach ja und ich freue mich drüber, dass mich der Markus morgen betreut! So genau wie morgen habe ich noch nie Zeiten und Abstände bekommen. Danke schon mal dafür! Also, ich freue mich!!!!!!