Challenge Henley, UK – Meine zehnte Langdistanz!

Geschafft! Erneut Top Ten. Ziel erreicht. Glücklich, zufrieden, urlaubsreif! Sechster Platz in 10:32:46 beim Challenge Henley-On-Thames, England

Was soll ich sagen?

Meine insgesamt zehnte Langdistanz seit 2004.

Viermal Top Ten Overall (Roth 05, Roth 11, Henley 11, Bodensee 07)

Ein Gesamtsieg (Bodensee 07)

Dreimal Top Ten Pro Women (Roth 11, Henley 11, Lanzarote 10)

Einmal Hawaii (08)

Zweimal Sieg in der Altersklasse (Roth 07, Lanzarote 08)

Einmal Vizedeutsche Meisterin (Roth 07)

Einmal Deutsche Meisterin im Herzen (Roth 05, hatte kein Kreuz bei der DM Wertung gemacht…)

 

WAHNSINN!!!

 

Was mag noch kommen? Ein Ziel ist auf jeden Fall, den Marathon hinten drauf unter 3:30 zu laufen. Und schön wäre natürlich, dabei auch unter fünf Stunden beim Radfahren zu bleiben. Also unter einer Stunde schwimmen + unter fünf Stunden Rad fahren + unter 3:30 Stunden laufen + insgesamt fünf Minuten zum Wechseln wären ja dann 9:35 Endzeit. Das wäre doch super. Das probiere ich nächstes Jahr mal 🙂 Wenn dann wieder Top Ten in Roth raus springen, ich noch mal diese geniale Siegehrung vom Podest aus erleben darf und die Party danach feiern kann, dann wird das ein verdammt gutes Jahr 🙂 So wie 2011. Wenn ich zurück blicke, war das definitiv eine GEILE Saison! Das ist das beste Wort dafür 🙂 Ich freue mich sehr auf nächstes Jahr! Es ist unglaublich, dass das Ende der Reise noch nicht absehbar ist. Es macht mich sehr glücklich und zufrieden, dass ich das erleben darf! Aber jetzt mach ich erst mal Urlaub! Zwei bis drei Wochen wandern, ohne Triathlon! Darauf freue ich mich nun fast genauso.

Und nun zum Rennen. Es war kalt! Das aller schönste für mich war das Schwimmen. Ich liebe es, in solchen Gewässern zu schwimmen. Mir hat auch der WakenitzMan super gefallen und die Themse ist super! Klares Wasser und ein wunderschönes Ufer. 15,5 Grad warm 😉 Es hatte Nebel am Morgen und nur ca. 50m Sicht. Vielleicht mehr oder weniger, ist sehr schwer abzuschätzen vom Wasser aus. Auf jeden Fall nicht genug, um die nächste Boje zu sehen. Aber da es nur den Fluss entlang ging war das nicht soo ein großes Problem. Die ersten 1,9km wurden gegen die Strömung geschwommen, die zweiten 1,9km mit. Ich konnte leider die schnelle Gruppe vor mir am Anfang nicht erwischen und arbeitete mich dann im Wasserschatten eines Mitschwimmers zu den nächsten Schwimmern vor uns heran. Die Gruppe davor war komplett im Nebel verschwunden. Witzig. Noch vor dem Wendepunkt waren wir an den sechs Schwimmern dran und auch gleich vorbei. Bis zum Wendepunkt. Dort waren sich meine Mitschwimmen nicht einig welchen Weg es zu schwimmen galt. Aber die Ansage war klar. Gelbe Bojen immer rechts und orange immer links. Also hab ich eine 90° Wende gemacht und bin gleich um die gelbe Boje und war vorne. Dann haben sich alle anderen in meinen Wasserschatten gehängt. Die Gruppe, der wir weg geschwommen waren, hatte inzwischen schon gut Abstand. Und vor mir war genau ein einzelner Schwimmer zu sehen, dann Nebel. Ein genialer Anblick. Ich führte dir Gruppe die ganzen 1,9km bis zum Ziel zurück an. Ich hab mich zwei oder dreimal umgesehen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ich die Gruppe führe und alle schön wie an einer Perlenkette in meinem Wasserschatten hingen. Genial. Vor dem Schwimmausstieg drehte ich mich ein letztes Mal um, denn ich wollte nun auch als erste von uns aus dem Wasser und da stellte ich fest, dass ich sogar noch ein Loch gerissen habe. Ich habe sogar noch zwei, drei Rückenzüge eingelegt, um den Anblick zu genießen und bin dann kopfschüttelnd zum Wasserausstieg. Geil! Echt 🙂 Das war mal super! Nicht die schnellste Schwimmzeit (1:02:46), denn da wären mir schnelle Beine, die mich gezogen hätten, lieber gewesen, aber auch mal richtig toll.

Auf dem Rad hatte ich dann aufgrund der kalten Finger enorme Probleme. Schon das Wechseln hat ewig gedauert. Mit nassen Händen die Ärmlinge anzuziehen ist ja schon schwer, aber das die Finger auch noch kalt und steif sind, daran hatte ich  nicht gedacht. So hat der Wechsel mal länger gedauert. Ich hab mir dann gleich den ersten PowerBar ins Trikot und unter die Windweste geschoben, damit er warm wird und leichter zu kauen ist. Das hab ich die vollen 180km gemacht. PowerBar halb gegessen, wieder ins Trikot, nächste Hälfte gegessen, nächsten PowerBar ins Trikot. Das aller schwerste war, den ersten PowerBar mit steif gefrorenen Fingern aus der vollgestopften Oberrohrtasche zu bekommen. Das hat etwas Zeit gekostet… Aber egal. Ernährung ist hinten raus wichtiger als ein paar Meter aufrecht im Wind zu sitzen und rumzufummeln. Es war kalt, windig, nass, hügelig und der Asphalt total rau. Gemein! Ich habe 5:39:07 für die 180km und 1800hm gebraucht. Aber es war ein unglaublich faires Fahren, da relativ wenig Leute auf der Radstrecke waren und sich das super zerfahren hat! Dem Wellenstart sei dank kam es nicht wirklich zu größeren Gruppen. Super. In der letzten Runde muss ich gestehen hatte ich Probleme mit der Kälte. Meine Muskeln wurden einfach hart vor Kälte. Das hab ich auch auf der gesamten ersten Laufrunde gespürt. Erst hab ich gedacht, ich bin schon so k.o., aber in der zweiten Runde war ich warm und es lief richtig gut. Daher schiebe ich es allein auf die Kälte. Auch die dritte Laufrunde war noch ziemlich gut. Bei km 30 hab ich mich so locker gefühlt wie schon lange nicht mehr. Erst auf der letzten Runde wurde es richtig schwer für mich. Da die erste Runde noch wegen der Kälte zu langsam war und hinten rum eine sehr lange Strecke auf Gras zu laufen war, geht die Laufzeit von 3:44:34 absolut in Ordnung. Ich habe mich auch nicht bis zum Umfallen gequält wie in Roth. Nach hinten hatte ich über 12 Minuten Vorsprung und Celia Kuch lief konstant zwischen fünf und sieben Minuten vor mir. Es war also alles in Ordnung, ich musste es nur heim laufen. So bin ich nach 10:32:46 ins Ziel gelaufen. Perfekt! Ein schöner Tag, ein schönes Saisonfinale, eine tolle zehnte Langdistanz und eine richtig schöne Finishermedaille. Jetzt hab ich mir den Urlaub redlich verdient…

Mein großes Saisonfinale 2011 steht unmittelbar bevor – Challenge UK

Das Rad ist eingecheckt, die Beutel abgegeben, alles ist erledigt. Jetzt nur noch die Beine hochlegen, Essen, Trinken und sich mit DVD schauen ablenken… Puh! Aufgeregt. Die letzten 20 Kilometer auf dem Rad heute haben sich gut angefühlt 🙂 Auch das Schwimmen gestern und heute hat sich gut angefühlt. Ich fühl mich nicht so wie vor Roth, das macht mich natürlich nervös. Vor allem, weil Roth noch nicht so lange zurück liegt und ich noch genau weiß, wie es sich in den Tagen und Wochen davor angefühlt hat. Besser als jetzt. Vor allem wusste ich, dass ich alles mir mögliche trainiert hatte. Das ist jetzt nicht so :-/ Aber wenn ich an Challenge Walchsee vor zwei Wochen denke, da lief es nicht so schlecht. Wenn ich das morgen umsetzten kann… Naja, Bedenken hin oder her, ich bin zwar nicht soo zuversichtlich wie vor Roth, andererseits die Ruhe selbst, da ich sicher bin, dass es nicht soo schlecht werden kann. Mit ner 9:40 vor wenigen Wochen ist das natürlich klagen auf hohem Niveau. Aber man muss halt immer auf seinem eigenen Niveau klagen, oder? Ja… Leider… 😉

Ich war heute morgen um 08.30 beim organisierten Schwimmtraining in der 15,5 Grad kalten Themse. Kalt, ja – aber geht schon. Finde ich nicht so schlimm, sonst wäre ich wohl falsch hier in England. Das Reingehen ist schwer aber dann passt’s schon. Der Fluß ist zauberhaft. Wirklich. Es ist richtig, richtig schön hier! Bilderbuch England. Ich kann es nicht anders beschreiben. Und dann schwimmt man da so ein wenig, links blickt die Morgensonne durch die Wolken und eine große Schar Wildgänse fliegt im Tiefflug über die Schwimmer und Ruderer hinweg – magisch! Die Radstrecke ist fast schon verwunschen. Es gibt ein paar Gebäude an der Strecke, die sieht man sonst wirklich nur auf Postkarten. Und das Themseufer in Henley, an dem wir viermal vorbeilaufen ist fantastisch! Das wird richtig toll morgen! Die Kälte, der Wind und die 1800 Höhenmeter mal abgesehen.

Ich freue mich drauf! Just do it….

11. Platz beim Challenge Walchsee-Kaiserwinkl

Am Sonntag lief es bei mir leider nicht rund. Ich habe von Anfang an keinen Rhythmus gefunden. Das Schwimmen war noch ganz ok aber auf dem Rad lief es nicht gut. Letzte Woche in Wilhelmshaven hab ich mich noch aufs Rad gesetzt und bin über die Strecke geflogen. Am Sonntag haben sich zwar meine Beine schnell bewegt, aber mein Wattmesser hat erschreckend geringe Werte angezeigt. Hm. Hab dann kurz versucht die Wattwerte hochzuschrauben, aber das hat sich nicht gut angefühlt. Ich wollte nicht denselben Fehler wie in Worms machen und gleich von Anfang an auf dem Rad überzocken. Also hab ich auf mein Bauchgefühl gehört und bin zügig aber ohne den letzten Push geradelt. Dann musste ich mich leider auch noch über die direkte Pro und AK Konkurrenz aufregen, die ganz offensichtlich und aggressiv Windschatten gefahren ist. Die Mädels sind in einem Männerpulk zu mir aufgefahren. Bergan sind ihnen die Jungs weggefahren. Eine konnte wohl mitradeln und hatte am Ende auch eine gute Radzeit stehen… Die anderen Drei sind alleine, ohne die Jungs, nicht von mir weggekommen. Ich bin sogar wieder zu ihnen hin gefahren aber wegfahren konnte ich ihnen nicht. Eine gegen drei, das klappt leider nicht wenn der Wind von vorne kommt. Ich hab mir dann wirklich überlegt was mir jetzt wichtiger ist, ein sauberes Rennen oder eine gute Platzierung. Ich habe mich für ein sauberes Rennen entschieden (schweren Herzens und ziemlich sauer) und hab deshalb auf dem Rad Zeit und Platzierung eingebüßt. Aber egal. Ich konnte eh nicht meine volle Leistung abrufen, wie ich mir das gewünscht hätte. Auch beim Laufen lief es zwar zügig, aber nicht richtig schnell. Es hat immer der letzte Punsh gefehlt. Dann hab ich mich noch auf meine Uhr verlassen und gedacht, dass ich schneller unterwegs wäre. Das war ein Fehler. Aber an dem Tag kein schlimmer. Viel schneller wäre es nicht gegangen. Naja. Im Ziel standen 4:49 Stunden auf der Uhr. Ich hatte mir weniger ausgerechnet. Natürlich bin ich unzufrieden und enttäuscht, aber ich kann es nicht ändern. War definitiv kein Tag zum Bäume ausreißen. Es kann nicht immer optimal laufen.

Irgendwie scheinen mir dieses Jahr die Mitteldistanzen nicht zu liegen. Ich finde einfach nicht das richtige Tempo. Kraichgau ging ja schon schief und nun auch Walchsee. Auf Sprint und Olympisch lief es echt gut dieses Jahr. An den Start gegangen und ausgekotzt. Langstrecke lief dieses Jahr auch gut :-)) Nur die Distanzen dazwischen. Ich kann sie nicht im Kurzdistanztempo angehen, aber ein Tempo genau zwischen Kurz und Lang zu finden ist mir noch nicht gelungen. Hm.

Für die Challenge Henley-on-.Thames am 18.9 stehen die Zeichen aber nicht schlecht! Ich war wie nach Kraichgau ebenfalls nicht so k.o. wie ich es von einer Mitteldistanz gewöhnt bin. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich in die Tempi von Sonntag weiter schwimmen, radln und auch laufen hätte können. Und wenn es noch 90km Rad und 21km Lauf mehr gewesen wären, hätte ich mich sicher noch um den ein oder anderen Platz nach vorne arbeiten können. Für mich war es am Sonntag einfach zu kurz ;-)) Mal sehen, wie es in zwei Wochen läuft.

Sieben Sekunden fehlten zum Sieg beim ersten reinen Frauentriathlon Deutschlands, dem NordseeWoman in Wilhelmshaven

Ich hab mir gestern mit Imke Schirsch ein heißes Rennen geliefert. Leider habe ich es um sieben Sekunden verloren, aber es hat GROSSEN Spaß gemacht! Als Hauptmann der Reserve und Mitglied der Heeresauswahl Ironman konnte ich aber den Gesamtsieg der Navy-Tri-Cup Wertung gewinnen.

Das Schwimmen im Hafenbecken am Bontekai war nicht schön. Es gab eine Strömung in Verbindung mit so kleinen Kabbel-Wellen. Das war echt schwer zum Schwimmen. Schwer eine saubere Linie zu schwimmen und schwer zu atmen. Außerdem muss ich gestehen, dass ich gerade das Schwimmtraining in den letzten Wochen vernachlässigt habe und deshalb nicht das lockere Wassergefühl wie in letzter Zeit hatte. Naja. Ich bin in der ersten Reihe mit los geschwommen, musste die drei Schnellen aber ziehen lassen. In der Wechselzone konnte ich aber dann schon wieder zwei Plätze gut machen. Leider fehlte mir noch eine Sekunde, sonst wäre ich gleich als Zweite aufs Rad gewechselt, aber da ich schneller aufgesprungen bin und die Schuhe später angezogen habe, war ich gleich Zweite. Nach einer dreiviertel Runde habe ich die Erste überholt. Imke war direkt hinter mir. Ich bin also gefahren was ging, allerdings hat sich nach sechs Wochen Wettkampfpause und zweiter Saisonhälfte auch das Radfahren alles andere als rund angefühlt und der letzte Punch hat gefehlt. Ich bin die Brücke nur von einer Seite im Stehen hoch getreten und nach den Kurven konnte ich nicht voll raus beschleunigen. Es war auch sehr viel Wind auf der Radstrecke. Gemeiner Wind! In der hinteren Runde fuhr man um die Kurve und stand dann voll im Wind. Während ich den Rest der Runde so zwischen 32 und 38 km/h gefahren bin, hatte ich dort nur noch 30 auf dem Tacho. Wahnsinn. Gemein! Und genau dort hatte ich in der dritten Runde plötzlich eine Lücke zwischen uns reißen können. Als ich das bemerkte, hab ich schon versucht diese auch auszubauen. Hat auch funktioniert 🙂 Ich bin mit 30-40 Sekunden Vorsprung vom Rad (Die Ergebnisse sind noch nicht online, ich hab keine Ahnung wie viel es war.). Nach einem schnellen Wechsel bin ich gerade aus der Wechselzone raus, als Imke rein kam. Ich habe mich beeilt, denn ich wollte nicht, dass sie mich noch sieht. Hat aber nichts genützt 😉

Es war eine 4 x 2km Wendepunktstrecke zu laufen. Am ersten Wendepunkt hatte sie schon Zeit aufgeholt, im Zielbereich noch mehr, am Ende der zweiten Runde hat sie mich überholt. Erst hab ich etwas reißen lassen, konnte dann aber doch dran bleiben. Der Abstand blieb lange Zeit gleich, gegen Ende der dritten Runde hab ich gemerkt, dass ich eher wieder ran komme. Also kam die Wettkampfsau endgültig in mir hoch. Fehlende Wettkampfhärte hin oder her. Wenn die Wettkampfsau kommt geht’s rund 😉 In der vierten Runde konnte ich etwas aufschließen. Zum Wendepunkt hinter ging es ganz leicht bergauf, das lag Imke wohl mehr. Zurück lag mir mehr. Um die engen Kurven herum hab ich immer ein oder zwei Meter gut machen können (Sie war nur gute 10 oder 20 Meter vor mir – keine Ahnung, im Wettkampf schaut das immer weniger aus, als es wahrscheinlich war). Am Wendepunkt war ich relativ nah dran, aber sie hat erneut beschleunigt – wieder mehr Abstand. Es hat etwas gedauert, dann kam noch ein Tick mehr Ehrgeiz und ich bin wieder etwas ran gelaufen. Als ich dachte es geht jetzt nicht noch schneller hat Imke noch mal ne Schippe drauf gelegt – und ich auch. Im Prinzip haben wir den ganzen letzten Kilometer lang nach und nach beschleunigt. Und unser Endspurt hat auf der Brücke begonnen, also rund 800m vor dem Ziel. Sie hat sich zweimal nach mir umgedreht und es ist in einem Zielsprint geendet. Da war ich 3-4 Sekunden hinter ihr und hab dann einsehen müssen, dass ich es nicht schaffe. Aber ich hab ihr den Sieg hart gemacht 🙂 Tolles Rennen 🙂 Ich bin echt zufrieden! Außerdem hat Imke letzte Woche noch Challenge Vichy mitgemacht. Das ehrt ihre Leistung. Ich bin glücklich, das wir zwei Pro’s uns da ein so hartes Rennen geliefert haben. Für mich immer noch ein besonderes Gefühl. Außerdem muss ich gestehen, dass es schon richtig Spaß macht, als Erste zu radln, mit dem Polizeimotorrad als Begleitung, als Erste vom Rad zu steigen, in eine komplett leere Wechselzone einzulaufen und als Erste auf die Laufstrecke zu gehen. Ja, ich  muss gestehen, dass macht wirklich Spaß 🙂 Ein tolles Gefühl! Außerdem haben durch die vier mal zwei Runden auch die Zuschauer unseren Zweikampf mitbekommen und uns entsprechend angefeuert. Toll. UND: Da es ein reiner Frauentriathlon war, gab es keine Jungs, die schon vor uns ins Ziel eingelaufen sind, wie das sonst so der Falls ist. Da wird man als Siegerin auch gewürdigt aber nicht soo sehr wie der allererste, der durch ein Ziel rennt. Das ist einfach so. Von dem her war das gestern schon etwas Besonderes! Es war ein gut organisierter Wettkampf, eine schöne und empfehlenswerte Veranstaltung. Heute findet ja der NordseeMan statt – eine Mitteldistanz. Ich mache aber heute Urlaub und gehe jetzt dann auf eine vierstündige Wattwanderung. Das hab ich mir verdient 🙂

Sechs Wochen nach Roth

Soooo, sechs Wochen sind rum und es geht bergauf. Was waren die letzten sechs Wochen doch mühsam und zäh. Außerdem hab ich mich leider wenig professionell verhalten. Es hatte sich so einiges an diversen Arbeiten angesammelt, die ich in den Wochen und Monaten vor Roth diskret ignoriert habe. Naja, sagen wir es anders. Ich war auf Roth fokusiert. Sich auf eine Sache zu fokusieren führt ja oft zum Erfolg und in meinem Fall hat es sich wirklich gelohnt 😉 Aber dann ist der große Tag rum und plötzlich fällt einem alles auf, was man in den Wochen zuvor aus dem Blickwinkel verbannt hatte. Oh man. Deshalb war ich alles andere als faul in letzter Zeit, aber wenig sportlich aktiv 😉 Für die zweite Langdistanz in vier Wochen hätte ich gerne etwas mehr gemacht. Hm. Nächstes mal vielleicht 😉 Aber nun zeigt die Form- und Leistungskurve deutlich nach oben. Die letzten Trainingseinheiten stehen auf dem Plan und nächstes Wochenende geht es dann mit den letzten drei Wettkämpfen der Saison 2011 los. Nordseewoman, Challenge Walchsee, Challenge Henly. Je näher sie rücken, desto mehr motiviert bin ich und schon wieder deutlich fokusierter. Ich freu mich drauf. Das ist alles ein sehr gutes Zeichen. Es kann losgehen!!!!

GESCHAFFT!!!

6. Platz Damen overall

2. Platz overall Deutsche Challenge Meisterschaft

Schwimmen 58.00 *mist* ;-))

T1 1:51

Rad 5:06:03

T2 1:25

Lauf 3:32:43

Total 9:40:01 *mist* ;-))

 

Was ein Tag! Was eine Zeit! Was eine Platzierung! Ich bin total happy. Das hätte ich nie und nimmer gedacht nach den vergangenen Tagen. Echt nicht, aber heute haben nicht meine Muskeln, sondern mein Kopf gewonnen. Die gute alte Heike. Ich wachse über mich hinaus und hol mehr aus mir heraus, als aktuell drin ist. Ich bin halt eine Wettkampfsau 🙂 Heute wieder bewiesen. In den Beinen hatte ich die 9:40 heute nicht! Aber nachdem das Schwimmen endlich mit neuer Bestzeit ablief und endlich mal die im Training erbrachten Leistungen widerspiegelt und das Radfahren verhältnismäßig locker von statten ging und ich als siebte vom Rad stieg, war klar, dass ich voll auf Angriff laufe. Ich wurde dann recht bald von der Estin Alma Sarapuu überholt. Ich habe aber auch Dagmar Matthes passiert, die leider Magenprobleme hatte. Ich bekam ständig die aktuellen Abstände von meinem Betreuer Markus Steinhüser genannt. Das hat geholfen! Dankeschön!!!! *drück* Ich hatte einen super schönen und kraftvollen Schritt und alles lief rund. Ich hab so viel wie möglich gegessen und getrunken. Einfach rein mit. Denn ohne wird’s auch nichts mit der Zeit. Und ich bin davon ausgegangen, dass die hinter mir aufholen, denn einige davon hatten eine bessere Marathonzeit stehen als ich bisher. Aber dem war nicht so. Am ersten Wendepunkt in Schwanstetten hab ich realisiert, dass der Abstand doch noch recht groß ist und das hat mich gepusht. Zurück Richtung Lände kam ich dann Schritt um Schritt der Estin wieder näher und an der Lände, bei km 21 hab ich sie überholt und von hinten kam zu diesem Zeitpunkt auch niemand. Der Traum von einem sechsten Platz kam langsam auf. Ich musste aber unbedingt das Tempo durchlaufen und es fing bereits an schwer zu werden. Das Stück am Kanal entlang bis nach Eckersmühlen musste ich ganz alleine laufen. Weit und breit war kein Mann, mit dem ich als Schrittmacher ein Stück hätte laufen können. Stattdessen hab ich noch einige überholt. Hm. Es war also nur ich und meine Uhr, die mir das Tempo verraten hat. Oh je, das war schwer. An der Brücke lies ich mir noch mal die aktuellen Abstände sagen und nach hinten war tatsächlich noch keine größere Gefahr. Unglaublich! Aber die Estin war dicht hinter mir. Das hat mich dann komplett gepusht. Die Wettkampfsau… Ich bin gerannt wie blöd. Das Tempo ist zwar auf 5:05 oder so pro Kilometer gefallen, mehr ging beim besten Willen nicht mehr, aber ich war insgesamt nur knapp eine Minute hinter meinem 5er Schnitt Zeitplan. Zurück am Kanal hab ich dann endlich einen Schrittmacher gefunden, zu dem ich im Waldstück aufgelaufen bin. Ich hab ihm gesagt, dass er einen super Schritt hat und den jetzt unbedingt halten müsse, weil er mir dann meinen sechsten Platz rettet und er hat es getan! Er hat mich mitgezogen und sogar angefeuert, nein angeschrien damit ich dran bleibe. Auch der Markus hat kräftig Druck gemacht. Genial! Nummer 260, Manuel, VIELEN DANK!!!! :-)))) Ich konnte bis nach Roth rein dranbleiben. Kurz war ich mal weg, hab mich aber noch mal hingekämpft. Eigentlich war das schon Endspurttempo. Ich hab zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt, dass ich das noch bis in Ziel halten kann. Aber mein Kopf halt… Unglaublich…. Bergab und bergan in Roth musste ich dann reißen lassen. Da konnte selbst mein Kopf nicht mehr helfen. Ich hab einfach Krämpfe in den Oberschenkeln bekommen und musste kurz langsamer tun, um überhaupt weiterlaufen zu können. Nach Roth rein hatte ich einfach nur noch Schmerzen, aber ich durfte ja nicht noch langsamer werden! Und da hatte ich zum ersten mal Tränen in den Augen, weil ich realisierte, dass das mit dem sechsten Platz klappt! Auf dem Marktplatz wurde ich dann noch mal frenetisch angefeuert und hatte wieder Tränen in den Augen. Ich habe mir fünf Kilometer lang ausgemalt, nein, vor Augen gehabt wie ich als sechste Dame in diese Ziel einlaufe. Ich sah mich schon, wie ich hineingehe und die Arme hochreiße. Das hat mich angetrieben… Tunnelblick, Kopfkino. Und dann laufe ich endlich in dieses Stadion ein. Hinter mir keine Frau. Ich blicke nach rechts, sehe die Uhr: 9:39:40 und fange zu sprinten an. Warum überhaupt? Ich hab keine Ahnung! Alles, was ich mir ausgemalt habe weg!!! Weg.. Nur diese Uhr. Unter 9:40 bleiben… So ein Schmarrn 😉 Ich laufe um die Kurve und merke dass es eng wird und werde noch schneller. Ich glaube, das war auch einen neue 100m Bestzeit ;-). Also, ich hab die 9:39:59 noch aufblitzen sehen! Und er Markus hat ein Bild, da sind es genau 9:40:00 und ich bin schon durch! Aber die Zeitmessung hat ne Sekunde mehr draus gemacht. Spricht, die Uhr wurde halt einen Tick später angeschalten. MIST! Da versaue ich mir den kompletten Zieleinlauf und schaffe es dann doch nicht. Mist! Wie blöd kann man nur sein… Wegen zwei Sekunden. Aber hey, 9:39! Klar! Der Versuch war es wert… Mist. 58:00 geschwommen. 9:40:01 und meine uralt 10km Bestzeit ist auch ne 40:06. Oh man. *grins* Ja, komisch. Im Ziel war ich gar nicht sooo emotional mitgenommen wie 2005 und 2008 auf Lanza. Ich bin zwar zutiefst zufrieden, ja zufrieden und habe seitdem ein Dauergrinsen auf! Aber keine Tränen mehr, nix. Einfach nur bodenlose Zufriedenheit. ENDLICH HAB ICH ES GESCHAFFT. Ich wusste, dass ich das drauf habe. Das Ergebnis auf Lanza 2010 hat ja auch schon darauf hingedeutet. Alle Trainingsergebnisse haben darauf hingedeutet. Aber das es jetzt endlich mal klappt. Schwarz auf weiß: 9:40. Unter 10. Weit unter 10. Endlich! JAAAAA! Juchuuu! Geschafft! Und dann noch ein sechster Platz. In Roth. Beim Challenge. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach meinem achten Platz 2005 noch einmal auf diesem Podium stehen darf! GENIAL! 1100 Euro Preisgeld! JAAA. Alles richtig gemacht. Pro Lizenz. Super! Ich freue mich sehr auf die Siegerehrung morgen! Sehr, sehr sehr. Noch einmal da oben stehen zu dürfen. Yes!

Und jetzt gehe ich ins Bett. Es ist 1:50 Uhr 🙂 JAAAAA!!!!!! Juchuuu! :-)))

The time has come

Nun ist es soweit! Oh je! Die letzten Tage gingen wie im Fluge vorbei. Ich war irgendwie immer abgelenkt und nun wünschte ich mir, dass ich mal mehr Zeit für mich gehabt hätte. Auf Deutsch, so lange nix zu tun, bis mir langweilig ist. War aber nie so. Naja, auch gut 🙂 Und jetzt ist es tatsächlich schon Samstag Abend! In GENAU 12 Stunden starte ich…. :-)))

Ich hab mich ganz gut erholt. Muskulär auf jeden Fall. Mal sehen, ob alles aufgeht morgen. Ich mach einfach mal ganz routiniert (so routiniert wie es bei DEM Event des Jahres halt möglich ist…) los. Schwimmen, Radln, Laufen und dann sehen was geht. Das Rennen beginnt für mich bei km 20 auf der Laufstrecke. Vorher ist alles nur Geplänkel. Das weiß ich… Ich denke mal, dass mir am Anfang etwas der Pepp fehlen wird, weil ich einfach jetzt zu wenig gemacht habe. Aber der Tag ist lang und das wird sich geben. Und dann mal sehen, wie lange es hält. Ob sich mein Immunsystem doch gut genug regeneriert hat. Vor zwei Wochen war ich mir sicher, auf den perfekten Tag zuzusteuern. Alles hat darauf hingedeutet. Das wird nun nicht passieren, danach fühle ich mich nicht. Dafür waren die letzten zwei Wochen einfach zu suboptimal. Das Gefühl vor einem perfekten Tag hatte ich zwei mal und das fühlt sich anders an. Aber ein fast perfekter Tag verspricht immer noch eine ganz gute Zeit 🙂 Also mal sehen was geht. Einfach mal losmachen…. Ich freu mich drauf! Ich freue mich auf den Schwimmstart und dann ganz arg auf den Solarer Berg. Und ich freue mich drauf, mal wieder mit MP3 Player zu laufen. Ach ja und ich freue mich drüber, dass mich der Markus morgen betreut! So genau wie morgen habe ich noch nie Zeiten und Abstände bekommen. Danke schon mal dafür! Also, ich freue mich!!!!!!

 

Interessanter Tag…

Für alle, die mal wieder etwas Zeit zum Lesen mitgebracht haben 🙂 Ich hab einfach mal so vor mich hin getippt…

 

Gestern war ein interessanter Tag. Das kann man ja auch nicht allzu oft im Leben sagen. Mit interessant ist er aber bestens umschrieben. Nachdem ich am Mittwoch wie immer mit meinem hervorragend ausgearbeiteten Zeitplan ins Schludern gekommen bin und gegen Abend in Vollstreß verfiel, bin ich um 22:45 hier am Wohnmobilstellplatz am Rothsee angekommen. Ich habe problemlos einen größeren freien Platz mit noch freiem Stromanschluss gefunden (sonst könnt ich jetzt nicht hier sitzen und bloggen) und den für mich und zwei weitere Vereinskameraden reserviert. Wunderbar. Gestern dann, Donnerstag, musste ich nach Roth zur Dopingkontrolle. Alle Pros werden dieses Jahr vor dem Rennen gestestet. Ich war um 9.30 Uhr da. Interessant! Unten wurden wir an einem Tisch empfangen und von einer netten jungen Dame zur Treppe geführt. Da oben sollte ich warten. Da saß dann schon Lothar Leder, Dirk Kienle, Dirk Aschmoneit und andere. Einfach so auf dem Boden im Treppenhaus, denn Stühle standen keine rum. Also hab ich mich wie in guten alten Studienzeiten einfach mit auf den Boden gesetzt. Es ging dann recht schnell. Die Dame, die meine Daten aufgenommen hat war meine übliche Kontrolleurin, die sonst immer zu mir nach Hause kommt. Ich hab sie schon vermisst.. War lange nicht mehr da und ich hab extra schon Leckerlies für den süßen Hund gekauft 🙂 Also war es total nett. Schon allein die Aussage: Ich brauche trotzdem ihren Ausweis, obwohl ich die Daten ja kennen müsste ;-)) Nett, oder? So ungefähr ging es weiter.. Der Arzt, der mir Blut abgenommen hat war auch total nett. Es war interessant.

Um kurz nach zehn folgte dann die Wettkampfbesprechung für die Pros. Ich fand vor allem putzig, dass uns erklärt wurde, wann wir in der Wechselzone den Helm öffnen dürfen und wann nicht 🙂 Auch der Hinweis, dass man in der Wechselzone nicht Radfahren darf war sehr, sehr nett. Ich hätte diesen Punkt glatt vergessen 😉 Und ich bin mir sicher, alle anderen Pros um mich herum auch! Oh je. Stellt euch vor, alle Pros disqualifiziert. Und Schuld der Mann bei der WK Besprechung! *grins*

Um 11 Uhr war dann die Pressekonferenz. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass es Getränke für alle umsonst gab? Inklusive Cappucchino – mein Laibgetränk? Erdinger hatte auch extra einen Stand aufgebaut, aber nicht für uns, sondern für die Presse ;-)) Der wurde nämlich erst mit Eintreffen der erste Presseleute so um halb 11 eröffnet… *ganz frech grins* Wir Pros durften uns aber natürlich auch bedienen ;-))) Und am Ende gab es Häppchen. Sehr nett. Dafür haben sich die 250 Euro Investition in den Elitepass auf jeden Fall schon mal gelohnt :-)))

Die Pressekonferenz war super gemacht. Sie begann ohne Worte dafür mit dem aktuellen Challenge Film, den es auch im Internet zu sehen gibt. Die Türen wurden geschlossen, das Licht wurde gedimmt und der Film fing an… Wie im Kino. Super. Alle Filme, Bilder und ähnliches von der PK gibt es am besten über die Facebook Seite von Challenge und deren You Tube Chanel. Da sind die echt wahnsinnig aktiv!! Nach 10 Minuten Film wurden dann die geladenen Pros auf die Bühne gebeten. Sie kamen alle von einem Lichtkegel begleitet die Treppe herunter auf die Bühne. TV Kameras waren auch da. Richtig große Show! Wow. Dann kamen die Stadt- und Landkreisvertreter zu Wort und ich bin echt beeindruckt, wie die hinter dem Rennen stehen. Die identifizieren sich voll damit und helfen richtig mit, damit die Veranstaltung ist was sie ist. Beeindruckend! Nach den offiziellen Ansprachen, die wirklich kurz gehalten wurden, sind die Pros dann interviewt worden. Der Beste Satz, der heute bestimmt überall zu lesen ist, kam ganz klar von Rebekah Keat. Sie wurde vom Moderator gefragt, was sie tun will um Crissie zu schlagen und antwortete, dass er das wohl besser die Jungs hier fragen solle. Lautes Gelächter und Beifall. Genial :-)))) Ja, so war das. Sehr interessant!

http://www.challenge-roth.com/de/news/newsmeldungen/2011_07_07-1.html

http://www.triathlon.de/challenge-roth-pressekonferenz-walchshofer-setzt-auf-raelert-34107.html

http://www.tri2b.com/545-challenge-triathlon-die-stimmen-von-der-pressekonferenz-in-roth.html

Danach hab ich mir schnell 500g Gnoccis mit Soße in meinem Bussle reingezogen um dann mit einer guten alten Freundin aus Roth radln zu gehen. 25km Rekom. Gegen meinen Schnupfen, der leider immer noch da ist. Gestern hab ich sogar mal auf Heuschnupfen getippt, weil meine Augen soo lange sooo geschwollen waren. Naja, wie auch immer. Er ist noch da, oder wieder. War Montag/Dienstag schon etwas besser. Hm. Kein Kommentar ;-(( Der Nachmittag war sehr nett und entspannend. Dann bin ich einkaufen gewesen und hab wiedermal viele Panini Bildchen bekommen 🙂 Ich sammle gerade die Rewe Bildchen. Aber nur die Stadion Bilder, die Fußballerinnen interessieren mich leider nicht (außer meine Frankreichbilder…), weil es für alle neun Stadionbildchen eine Freifahrt mit der Bahn gibt. Eine Fahrt hab ich schon. Und einen 10€ Sofortgewinn bei der Bahn. Für Fahrt Nummer zwei und drei fehlt jeweils die Nummer 9. Hat jemand Nummer neun doppelt und dreifach?

Und dann bin ich auf die Messe, Startunterlagen abholen, einen neuen Helm kaufen – siehe Rothsee (gab aber keinen gescheiten zu einem vernünftigen Preis). Dafür hab ich neue Langdistanzwettkampfschuhe zu einem guten Messepreis bekommen. Dann hab ich mir noch die Enthüllung des neuen Zieltores angeschaut und einen Becher Sekt auf die Challenge getrunken. Es ist echt schön! Mir gefällt vor allem die Figur, welche den Arm zum Sieg in die Höhe reckt. Nur so eine silberne Figur, ohne Gesicht, aber in der steckt die ganze Freude die man empfindet, wenn man durchs Ziel läuft. Super gemacht! Ich freue mich darauf, am Sonntag da durch zu laufen! Ja und danach bin ich hierher zurück, habe meinen reservierten Platz eingenommen, der als einziger noch frei war……….. (ohne Strom gibt es noch genug Plätze) und habe mir Tortellini mit Lachs-Sahnesoße und Salat aus Mamas Garten gemacht. Nach einer Folge Quer bin ich dann schön eingeschlummert.

Ich muss sagen, die letzten drei Jahre war ich ja vor dem Langen immer auf Lanzarote, also fern ab von Arbeit und dem gewohnten Umfeld. Seit vier Jahren bereite ich mich also zum ersten mal wieder daheim auf die Langdistanz des Jahres vor. Was die Ernährung anbelangt ist das viel leichter. Aber was die Erholung anbelangt viel schwerer. Montag bis Mittwoch waren noch normale Arbeitstage für mich, sprich Kundentermine, Trainingspläne schreiben, Emails bearbeiten. Dazwischen noch Osteopath und Physiotherapie, jeweils mit 45min Fahrtzeit für die einfache Fahrt… (Danke euch beiden!!!! Meinem Rücken geht es gut wie nie und die Wadeln halten zumindest die Bälle flach… Von dem her kann nix schief gehen! Dankeschön Bernhard und Brigitte!!!!) Da bleibt nicht mehr viel Zeit, stelle ich fest! Wahnsinn. Jetzt ist es schon Freitag und ich fühle mich vom Kopf als wenn es Mittwoch wäre. Aber übermorgen muss ich ja schon ran! Und ich hatte noch gar keinen Tag so richtig faul sein. Das versuche ich jetzt gerade nachzuholen. Vielleicht reicht es ja noch… Notfalls bleibt das Rad dreckig. Es hat ein paar Spritzer abbekommen… Müsste also sauber gemacht werden 😉 (Für Outsider: Mein Rad wird gehegt und gepflegt, ein paar Spritzer von der letzten Pfütze sind definitiv zu dreckig…) Aber ich habe heute keine Lust! Vielleicht morgen, wahrscheinlich sogar, vielleicht aber auch nicht 😉 We will see.

Kurve gekratzt

Juchuu, es geht aufwärts! Die Nase ist fast frei, der Hals kratzt nur noch ein wenig und Husten hab ich keinen bekommen. GOTT SEI DANK 🙂 Gestern morgen war ich das erste mal seit vier Tagen unterwegs und war direkt mal putz und alle, aber gestern abend ging es mir dann ganz gut und ich war schwimmen! Ja! 1,5km 🙂 Und jetzt scheint die Sonne und es hat zum ersten mal wieder 20 Grad und jetzt geh ich mal 1h radln… Und morgen wird dann ‚normal trainiert’. Also, ich versuche die Einheit auf meinem Trainingsplan zu machen. Ist ja eh nicht soo viel, sechs (!) Tage vor Roth :-)))

Ich bin krank.

Ich habe Schnupfen. Acht Tage vor dem Challenge :-/ Mittwoch noch alles gut. War Radfahren (ging gut), hab Stabi gemacht (ging gut), war Schwimmen (lief super). Hab mich danach sehr erschöpft gefühlt, aber mir nichts dabei gedacht. Alles im Soll. Donnerstag dann nicht mehr… Inzwischen rinnt die Nase wie blöd und mir ist kalt. Toll.

Klar ist das bis nächsten Sonntag weg, aber mir fehlen jetzt schon zwei volle Tage Regeneration, denn mein Immunsystem hat grad nicht die Zeit zu regenerieren. Und zwei Tage Bewegung und Training. Somit sind auf jeden Fall ein paar Prozent Leistung dahin… Und es lief sooo gut. Mist.