Challenge Kraichgau

Nach einem soliden Rennen konnte ich den 16. Platz für mich verbuchen. Ich habe von Anfang an gemerkt, dass es heute nicht zu einem Top Ergebnis reicht. Nach Worms war weder mein Kopf noch meine Beine für ein richtig hartes Rennen bereit. Deshalb bin ich von Anfang an kontrolliert Rad gefahren. Ich bin Ironman Wettkampftempo gefahren. Das ist natürlich für eine Mitteldistanz zu langsam, keine Frage. Ich war aber trotzdem recht zügig unterwegs, was mich positiv stimmt. Wenn ich es schaffe, in Roth ebenso kontrolliert zu fahren und mich nicht hinreißen zu lassen, dann wäre ich schon sehr, sehr zufrieden. Außerdem müsste ja bis Roth noch ein wenig mehr gehen. Kraichgau war ja nur ein Schritt auf dem Weg nach Roth und wenn dieser Reiz erstmal adaptiert ist, sollte noch was drin sein 😉

Beim Laufen konnte ich ebenfalls nicht hart rangehen. Ich bin von Anfang an zügig gelaufen und habe dieses Tempo einfach gehalten. Gegen Ende habe ich dann noch mal ein wenig angezogen. Ich hätte sowohl das Rad- als auch das Lauftempo weitergehen können. Das ist doch mal gut. Aber selbstverständlich will man, will ich, bei einem Wettkampf nicht nur einen Testlauf fürs große Rennen machen. Ich will Vollgas gehen und die beste Platzierung einfahren, die an dem Tag für mich drin gewesen wäre. Das habe ich gestern nicht geschafft. Deshalb bin ich trotz der positiven Aussichten für Roth natürlich nicht zufrieden. Aber was solls. Kopf hoch und nach vorne schauen. Es geht schlag auf schlag weiter.

Ein Gedanke zu “Challenge Kraichgau

  1. Ich hoffe, daß du im nächsten Jahr wieder zu uns in den Kraichgau kommst. Unsere Truppe sorgt dann in Gochsheim für die erforderliche Motivation. Du wirst sehen, das beflügelt dich zusätzlich… In Abänderung eines bekannten Werbeslogan heißt es dann: Gochsheim verleiht Flügel.

    Griaßle aus dem Kraichgau

    Helmut

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